fc_signet2.gif

p_head.jpg

Saisonstart FC Frutigen


Datum: 18.08.2019

Der FC Frutigen wird die Saison mit fünf Aktivmannschaften und neunzehn Junioren-/Juniorinnenteams in Angriff nehmen. Als Aushängeschilder gelten hier die beiden Teams der 3. Liga-Herren und 3. Liga-Frauen, die beide vor einer schwierigen Saison stehen. Der Verein kann aber auf sf seine grosse und erfolgreiche Juniorenbewegung stolz sein. Gleich drei Teams werden in höheren Ligen im Einsatz stehen: Die A-Junioren in der Coca-Cola Juniors League, die B- und C-Junioren in der Promotion League. Auch die Frauenabteilung darf sich durchaus sehen lassen, stellt sie doch nebst den beiden Aktivteams in 3. und 4. Liga weitere zwei Juniorinnenteams. Es kribbelt in den Füssen – alle freuen sich auf den morgigen Saisonstart.

Umbruch beim 3. Liga-Herrenteam
Die Ziele in der letzten Saison wurden klar verpasst. Der sehr jungen Mannschaft fehlte teilweise die Routine. Auch viele Absenzen und häufige Spielerwechsel machten den beiden Trainern Gerhard Fuchs und Bernhard Ruch die Arbeit nicht leicht. In der kommenden Saison steht das Team vor einem weiteren Umbruch. Die Personalmutationen von Martin Jeremias, Silvio Wandfluh, Dominik Willen (alle Rücktritt), Manuel Rösch, Hansueli Hänni (beide Pause) gilt es mit frischen Kräften zu besetzen.  Längere Zeit werden auch Matthias Bärtschi, Timo Büschlen, Pirmin Häfeli (alle RS) und Yannick Schmid (Ausland) nicht einsetzbar sein. Kreshnik Gavazi hat seine Pause beendet und wird das Team wieder ergänzen. Der Einbau von Junioren findet weiter statt: Ken Cabrada, Jannick Locher, Nicola Fuchs, Reto Zumkehr und Yannick Rohrer (Wechsel von Reichenbach) wurden in die Vorbereitung integriert und haben in Trainingsspielen ihre Qualitäten bereits eindrücklich unter Beweis gestellt.Es wird eine sehr schwierige Saison werden: Als Gegner werden die Frutiger neu auf die beiden 2. Liga-Absteiger FC Dürrenast und FC Interlaken treffen. Erschwerend wirkt sich eine Reorganisation des Fussballverbands Bern Jura in der 3. Liga aus. In der kommenden Saison werden die drei letztplatzierten Mannschaften sicher absteigen. Zusätzlich folgen diesen Teams noch die sechs schlechtesten viertletzten Teams aller acht Drittligagruppen im Kanton Bern. Alle sind jedoch optimistisch, dass mit der guten Arbeit der Trainer und den topmotivierten Spielern die nötigen Punkte zum Ligaerhalt erkämpft werden können.  

Mit Teamgeist zum Erfolg
Das neu in die 4. Liga aufgestiegene Team will die Aufstiegseuphorie mitnehmen und sich nicht als Kanonenfutter sehen. Aber auch hier wird die Reorganisation seinen Tribut fordern und für mindestens drei Absteiger sorgen. Für Trainerin Silvia Stoller ist vor allem auch der Zusammenhalt wichtig. So sollen natürlich primär Punkte das Ziel sein. Ein persönliches  Anliegen sei es, dass alle zusammen als einzelne Teammitglieder wachsen, sich gegenseitig fordern, unterstützen und so gemeinsame Ziele erreichen. Sie ist sich bewusst: «Der Verbleib in der 4. Liga wird nur ALS TEAM möglich sein». Die 4. Liga wird so zum optimalen Gefäss, um Spieler gezielt auf die 3. Liga vorzubereiten und auf einem guten Niveau Fussball spielen zu lassen.

Frauen neu in der 3. Liga
Der Abstieg aus der 2. Liga war infolge vieler Mutationen im Kader voraussehbar. Um genügend spielerisches Potential zu bekommen, wurde das FF-19-Team aufgelöst. Diese Spielerinnen werden in beiden Frauenteams 3./4. Liga integriert. Hier soll an der fussballerischen Weiterentwicklung gearbeitet und die Freude am Fussball gefördert werden. In der Meisterschaft vorne mitspielen und den Cup als Dessert, so die Aussage von Frauenbetreuer Charly Hurni.

Juniorenbewegung weiter im Hoch
Die Juniorenabteilung umfasst mit der Fussballschule 19 Teams. Hier werden 41 Trainer die rund 270 Junioren betreuen und motivieren. Freuen darf man sich auf die Auftritte der drei Aushängeschilder, den A-Junioren in der Coca-Cola Junior League und den B- und C-Junioren in der Promotion. Attraktive Partien gegen starke Gegner sind vorprogrammiert. Zu Unrecht im Hintergrund geraten hier vielfach die jüngeren Kategorien. Diese Spielerinnen und Spieler leben den Fussball nach dem Motto der drei «L»: Lernen, Leisten, Lachen! Hier gilt Spielfreude pur – die Partien sind richtige «Hingucker». Immer wieder ist es für die zahlreichen Zuschauer ein Erlebnis, den vielen Kindern bei der Ausübung ihres geliebten Hobbys zuzuschauen.

Seniorenfussball ist angesagt
Das Seniorenteam 30+ will sich nach der Einsteigesaison weiter entwickeln, was offenbar auch gelungen ist. Die Spieler in der Meisterschaft wollen keine Punktelieferanten mehr sein und sich in die erste Hälfte positionieren. Anders verhält es sich mit dem 40+ Team. Dieses trainiert jede Woche, ohne an einer Meisterschaft teilzunehmen. Neu wird der Fussballverband 50+ für diese bewegungsfreudigen Oldies Turniere abhalten, an denen sich die über 50-jährigen messen dürfen.


Gruppeneinteilung der Fanionteams:
3. Liga Herren: SV Meiringen, FC Interlaken, FC Frutigen, FC Dürrenast, FC Allmendingen, FC Heimberg, FC Biglen, FC Oberdiessbach, FC Reichenbach, FC EDO Simme, FC Obersimmental, FC Lerchenfeld.  
3. Liga Frauen: SC Holligen 94, FC Grosshöchstetten-Schlosswil, FC Spiez, Obersimmental 05, FC Weissenstein Bern, SC Thörishaus, SV Meiringen, FC Frutigen, FC Länggasse.

--------------

Neue Fussballregeln ab neuer Saison:
Mit den neuen Regeln will der Fussballverband das Verhalten der Spieler verbessern, den Respekt fördern, die Spielzeit verlängern und das Spiel fairer und attraktiver machen. Hier einige relevante  Aenderungen:

Abstoss: Beim Abstoss muss der Ball den Strafraum nicht mehr verlassen. So soll das Spiel dynamischer und flüssiger gemacht werden. Zudem wird verhindert, dass der Verteidiger mit dem vorzeitigen Eindringen in den Strafraum eine Wiederholung des Abstosses erzwingen kann.

Keine Hands-Tore mehr: Mit der Hand erzielte Tore sind grundsätzlich ungültig. Keine Rolle spielt dabei, ob absichtlich oder nicht. Gleiches gilt für Tore, denen in der Entstehung ein Handspiel vorausging. Die neue Regel betrifft ausschliesslich die Offensive. Wer unabsichtlich mit der Hand ein Tor verhindert, kommt weiter ungestraft davon.

Penalty – Füsse Torhüter: Bei Elfmetern müssen Torhüter die Torlinie nur noch mit einem Fuss berühren.

Keine Gegenspieler in der Mauer mehr: Gegenspieler dürfen sich bei einem Freistoss nicht mehr in die Mauer stellen. Sie müssen bei einer Mauer ab drei Mann einen Mindestabstand von einem Meter einhalten.

Spielerauswechslungen: Bei Auswechslungen müssen vom Feld genommene Spieler das Spielfeld an der nächstgelegenen Auslinie verlassen. Ziel: Zeitspiel verhindern.

Schiedsrichter ist präsenter: Das Spiel muss unterbrochen werden, wenn der Schiedsrichter getroffen wird. Dies aber nur, wenn aus dem Ballkontakt ein Tor, eine Torchance oder ein Ballbesitzwechsel hätte entstehen können.

Schiedsrichterball: Nach einem Schiedsrichterball spielt der Schiedsrichter den Ball künftig der Mannschaft zu, die zuletzt am Ball war.

Trainer und Offizielle sind auch kartengefährdet: Der Spielleiter kann neu auch den Trainern und Offiziellen gelbe und rote Karten zeigen. Sofern der «Täter» nicht auszumachen ist, erhält der Cheftrainer die Karte.