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Vorschau Saison 2018-19


Datum: 17.08.2018

Der Fussballklub Frutigen ist gut gerüstet. Bereits früh haben einige Teams ihr Training aufgenommen, um sich optimal auf die neue Fussballsaison vorzubereiten. Insgesamt 22 Mannschaften wurden dem Fussballverband gemeldet. Diese werden alles geben, um für ihren Klub Ehre einzulegen. Bei den Junioren wurde erneut die Zusammenarbeit mit dem FC Reichenbach gesucht und letztendlich gefunden. So laufen beim Frutiger Klub die B- Junioren und das C-Junioren Promotionsteam neu unter dem Namen «FC Frutigen/Reichenbach» auf, während der FC Reichenbach ein «FC Reichenbach/Frutigen» C-Juniorenteam stellt. Neu ist auch die Meisterschaftsteilnahme eines Seniorenteams des FC Frutigen. Somit wird es nicht nur bei den 3.-Ligisten sondern auch bei den Senioren zu einem «Kandertaler-Derby» kommen.

Die 3. Liga-Mannschaft will einen erneuten Versuch starten, um an erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen. Die beiden neuen Trainer des Fanionteams, Gerhard Fuchs und Bernhard Ruch, verfügen über grosse Erfahrung als Spieler in höheren Ligen und sind nicht nur durch ihre Ehrenmitgliedschaft mit dem Verein fest verbunden. Bereits in der Vorbereitungsphase ist es den beiden gelungen, die Zusammenarbeit mit dem Coca Cola-League A-Team zu stärken. Junge hungrige Spieler sind in das erweiterte Kader aufgenommen worden und haben in den Trainingsspielen ihre ersten Erfahrungen sammeln können. Die Verjüngung des Teams soll fortgesetzt werden, nur so kann in Zukunft von einem Aufstieg in die 2. Liga geträumt werden. Der Weg dazu ist in der starken Gruppe jedoch steinig, das sind sich alle bewusst.  Im ersten Jahr unter neuer Führung wäre ein Rang unter den vier besten Teams bereits als grosser Erfolg zu werten.


Nach dem Gruppensieg und Verzicht des Aufstiegs in die 1. Liga sind die Erwartungen beim externen Beobachter für das 2. Liga-Frauenteam gross. Wer jedoch den Verlauf der letzten Saison beobachtet hat, der weiss, dass in der ausgeglichenen Gruppe viel passieren kann. Nur gerade neun Punkte Differenz lagen zwischen dem Erstplatzierten und dem Absteiger. Obschon der Einsatz stimmte, konnte das das Team vergangene Saison vor allem spielerisch vielfach nicht überzeugen und muss sich steigern. So wird das Ziel einmal mehr Ligaerhalt heissen müssen. Wenn es wieder zu mehr reicht, das wäre dies den neuen Trainer Charly Hurni mit seinen beiden Assistentinnen Stefanie Trachsel und Simona Bausilio nur so recht. Sie sind aber realistisch genug, um die Latte nicht zu hoch anzusetzen. Nach gewichtigen Abgängen baut das Trainergespann wie beim 3. Liga-Team auf junge Spielerinnen. Diese werden einige Zeit brauchen, um sich an den Rhythmus der höheren Liga zu gewöhnen. Umso wichtiger für die Unterstützung der ersten Frauenmannschaft sind die 4. Liga Frauen, welche doch immer wieder mit guten Spielerinnen bei Engpässen einspringen können. Als Favoritenschreck  «rockten» sie die Meisterschaft und wollen dies auch in der neuen Saison zeigen. Der letzte Saison herausgespielte vierte Rang soll übertroffen werden.

Nur knapp am Aufstieg gescheitert, will es das 5. Liga-Team nochmal wissen. Der erste Rang bleibt im Fokus. Als Novum beim FC Frutigen wirkt erstmals eine Frau bei einer Herren-Aktivmannschaft. Mit Silvia Stoller ist es gelungen, die ehemalige Erfolgstrainerin der Frutiger Frauen für diese Tätigkeit zu gewinnen. Nach einer einjährigen Pause ist sie wieder voller Tatendrang, um dem Team weitere Impulse zu geben. Sie unterstützt dabei Erhard Germann beim Vorhaben, den Aufstieg in der kommenden Saison zu realisieren. Auch hier stossen einige A-Junioren zum Team, die altershalber zu den Aktiven wechseln mussten. Zunächst gilt es jedoch die Automatismen zu finden und die neuen Spieler in das Team zu integrieren. Danach darf man vom 5. Liga-Team doch einiges erwarten.

Endlich! Der FC Frutigen stellt wieder eine Seniorenmannschaft. Nach etlichen Anläufen ist es dem Verein gelungen, nach langjähriger Durststrecke genügend Spieler für einen Neuaufbau zu finden. Gespannt wartet man auf den ersten Auftritt des Teams. Dieser hat es in sich: Heute Abend  um 20.00 Uhr empfangen die Frutiger den FC Reichenbach im ersten Meisterschaftsspiel zum «Oldies-Kandertaler-Derby» auf dem Fussballplatz Frutigen. Hier wird es hier sicher rund gehen – spielen doch einige «Altstars», die reaktiviert wurden.
 

Die Juniorenbewegung des FC Frutigen mit insgesamt 17 Teams gilt als hervorragende Talentschmiede und wird von Jahr zu Jahr grösser. Mit bestens ausgewiesenen Trainern werden die Spielerinnen und Spieler im Sportlichen, aber letztendlich auch im Sozialen gefördert. Die A-Junioren haben sich mit guten Leistungen in der vergangenen Saison weiter in der Coca Cola-League, der höchsten Juniorenklasse in der Schweiz, halten können. Für den scheidenden Trainer Sidney Aeschbacher wurde auch bei diesem Team ein im Verein stark verwurzelter Trainer gefunden. Als Spieler war Bernhard Glauser praktisch in jeder Mannschaft im Stamm und trainierte viele Jahre die Torhüter des Vereins. Er wird mit seinen A-Junioren alles daran setzen, um sich weiter in der höchsten Spielklasse zu etablieren. An Nachwuchs wird es nicht scheitern, da auch die anderen Teams gross aufgespielt haben. 


Die B-Junioren werden ein weiteres Jahr in der 1. Stärkeklasse  beginnen, während die C-Junioren in der Promotion spielen dürfen. Besonders auf diese drei Teams wird das Trainergespann der ersten Mannschaft ein besonderes Augenmerk richten, um rechtzeitig Talente an das Fanionteam heranführen zu können. Spiele dieser Teams sind auch für die Zuschauer zu Magneten geworden. An Spannung und Unterhaltung waren diese in der vergangenen Saison kaum zu überbieten. Auch bei den Juniorinnen ist für Nachwuchs gesorgt. Gleich zwei Teams bei den Juniorinnen FF-15 und Juniorinnen FF-19 sind für den Frutiger Verein im Einsatz. Der Verein ist stolz darauf, dass er im Frauenfussball gleich vier Frauen-/Juniorinnenteams stellen kann und so dem rückläufigen Trend im Schweizer Frauenfussball Gegensteuer geben kann.

Drei Teams bei den D-Junioren, vier bei den E-Junioren und fünf bei den F-Junioren sind ein grosses Zeichen dafür, dass der Fussball in den jüngsten Kategorien so richtig boomt. Mit grösstem Einsatz und voller Freude laufen die Knaben und Mädchen dem Ball hinterher. Hier kommt es noch vermehrt vor, dass dem Gegner bei einem Foul wieder auf die Füsse geholfen wird. Die Mamis und Papis am Rande geraten in den Hintergrund, auf dem Spielfeld ist nur noch der Ball Trumpf. Anordnungen werden nur noch vom Trainer angenommen – Applaus ist jedoch immer wieder willkommen. Noch ohne Kategorien dürfen die Kleinsten in der eigens für sie durchgeführten Fussballschule ein tolles Sportprogramm absolvieren. Hier geht es nicht nur um Fussball, polysportive Elemente werden in jedes Training eingebaut. Gerade für die Kleinsten ist es wichtig, die Beweglichkeit zu üben und sich in verschiedensten Sportarten fit zu halten. So werden unter anderem Handball, Sackhüpfen, Purzelbäume schlagen, Eislaufen, Skifahren und andere Sportarten in die Fussballschule integriert. In eigens organisierten Turnieren kommt letztendlich doch noch der Fussball zum Zug. Gross ist auch hier der Einsatz aller Helferinnen und Helfer, die sich letztendlich auch aus den Kreisen der Eltern finden lassen.


Gruppengegner 3. Liga Herren: FC Konolfingen, SV Meiringen, FC Allmendingen, FC Heimberg, FC Biglen, FC Oberdiessbach, FC Reichenbach, FC Hünibach, FC EDO Simme, A.C.I. Folgore, FC Lerchenfeld.

Gruppengegner 2. Liga Frauen: Team Grauholz a, FC Kirchberg, FC Ostermundigen, FC Bethlehem BE, FC Interlaken, FC Kerzers, Femina Kickers Worb, FC Steffisburg, FC Lerchenfeld, Groupement Féminin Vallée a.