fc_signet2.gif

p_head.jpg

HV-Donatoren 2016


Datum: 21.08.2016

Donatorenpräsident Hanspeter Burri wies die anwesenden Donatoren noch vor Beginn der Hauptversammlung auf das Fussballfeld. Er nutzte die Gelegenheit, anlässlich des gleichzeitig stattfindenden Fototages des FC Frutigen auch für die Donatorenvereinigung ein Gesamtfoto erstellen zu lassen. Diese Vereinigung bezweckt die finanzielle und moralische Unterstützung der Juniorenabteilung, ohne sich speziell in das Vereinsgeschehen des Fussballklubs einzumischen. Rund 80 Prozent der Mitgliedereinnahmen werden für den Nachwuchs ausgeschüttet. Auch im Vereinsjahr wurde wieder ein namhafter Betrag dem FC Frutigen überwiesen. Dieser Betrag wurde für Dressanschaffungen, Bälle und Trainingsmaterial eingesetzt. Allen am Fototag anwesenden Junioren und deren Trainern wurde an diesem Abend von der Vereinigung zudem eine «Glace» finanziert. Erstaunt zeigten sich die Donatoren über die hohe Anzahl Junioren, die beim Verein im Einsatz sind – über 200 Glace-Gutscheine wurden ausgeteilt!

Geselligkeit ist wichtig
Nebst der Unterstützung der Juniorenabteilung soll die Vereinigung auch die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen und der Geselligkeit nachzuleben. So fanden einige Zusammenkünfte statt, so beispielsweise der Besuch eines Euro-League-Spiels, ein Fischessen, einen Brunch, ein Apéro am Promispiel und ein Jassturnier. Auch sportlich konnten sich die Mitglieder fit halten: Im Fussballmatch gegen das 2. Liga-Frauen-Team des FC Frutigen mussten sie jedoch eine Niederlage hinnehmen, die aber nicht sonderlich schmerzte. Auch das kommende Jahr sollen gesellige Anlässe stattfinden. Als Höhepunkt und Dank für die Unterstützung soll für die Hauptsponsoren, Geschäfts- und Privatdonatoren eine Auslandreise an ein Champions-League-, WM-Ausscheidungs- oder Bundesligaspiel organisiert werden.

Neues Gesicht im Vorstand
Der Mitgliederbestand konnte wieder gesteigert werden. Die Vereinigung umfasst neu 144 Mitglieder. Im kommenden Vereinsjahr soll angestrebt werden, mit Mund- zu Mundpropaganda für neue Gesichter zu werben: Die 150-er-Grenze soll erstmals überstiegen werden. Die Jahresrechnung konnte mit einem leichten Gewinn abgeschlossen werden. Im Vorstand nimmt anstelle der demissionierenden Sekretärin Andrea Grossen neu Sabrina Schadegg Einsitz, die sich nach einem Aufruf an der Versammlung spontan zur Verfügung stellte. Eine kleine Statutenänderung, unter anderem mit einer Reduktion der Revisorenanzahl, fand einstimmig Zustimmung.

Besondere Ehrungen
Ein schöner Moment für die Vereinigung ist jeweils die Wahl einer Einzelperson für den «Prix des Donateurs Single» und von Akteuren für den «Prix des Donateurs Team». Mit diesen jährlichen Auszeichnungen sollen alle im Verein integrierten Personen zu Superleistungen motiviert werden. Alle Preisträger haben sich in den vergangenen Jahren besonders für den Verein eingesetzt oder waren sehr erfolgreich. Sie repräsentieren den FC Frutigen und sind Vorbilder für den ganzen Verein. Der Vorstand des FC Frutigen und die Donatorenvereinigung können zuhanden der Versammlung Vorschläge für die Preise unterbreiten.

20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit
Als Singlepreisträger wurde dieses Jahr Sandro Schmid aus Oberhofen einstimmig gewählt. Seit ungefähr 20 Jahren ist er als ehrenamtlicher Helfer für die Erstellung der Buchhaltung des Klublokals zuständig. «Ich sehe den Preis als Verpflichtung, weitere 20 Jahre zu machen – und ich bin bereit dazu. Wenn ich aber pensioniert werde, müsst ihr mit meinem Rücktritt rechnen», so der stolze Preisträger nach seiner Wahl. Den Teampreis holten sich das C-Juniorenteam unter den beiden Trainern Mario Schmid und Mischa Maurer. Mit dem Gruppensieg sind sie in die zweithöchste Juniorenliga der Schweiz, der Promotion, aufgestiegen. Neu wird das Team mit einer gemischten Mannschaft aus Spielern des FC Frutigen und des FC Reichenbach unter den Vereinsfarben des Reichenbacher Vereins auftreten. Hier zeigt sich einmal mehr die gute Zusammenarbeit im Juniorenbereich der beiden Vereine, die weiterhin gepflegt werden soll.

Präsident Hanspeter Burri durfte im Anschluss an die Versammlung noch zum Apéro einladen. Bis spät in die Nacht wurde nebst der Finanzierung der Juniorenförderung dem zweitwichtigsten Punkt in den Statuten nachgelebt: Bis in die frühen Morgenstunden wurde gemütlich zusammen gesessen und nicht nur über Fussball gesprochen. (TSF)