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2. Liga-Frauen Rückblick Vorrunde

Team: Frauen 2. Liga
Datum: 28.11.2016

SILVIA STOLLER, was hast du dir für Ziele für Vorrunde gesteckt und sind diese erreicht worden?
Mit hohem Trainingsniveau und –Qualität wollten wir eine optimale Ausgangslage schaffen um in den Spielen jeweils über 100% zu geben. Dies ist uns in vielen Trainings und Spielen gelungen. Insofern haben wir schon viel erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Jedoch mit dem Wissen, dass da noch mehr drin liegt. Wir wissen wenn wir unser Potenzial abrufen können, wird es für jeden Gegner schwer.

Mit was für Problemen hattest du mit dem Team zu kämpfen (Verletzungen, Abwesenheiten, etc.)?
Aufgrund von Ferien, Sprachaufenthalten und langen Reisen zusammen mit einigen Verletzten waren wir – bis auf wenige Spiele – immer relativ „knapp“. Da die Absenzen jedoch klar kommuniziert waren und die anwesenden Frauen sich jeweils vorbildlich engagierten und „in die Bresche sprangen“, gewichtete diese Tatsache nur wenig. Was klar für die Qualität und die Stimmung im Team spricht.

Wie war der Verlauf der Meisterschaft in deinen Augen?
Obwohl wir mit der unglücklichen Niederlage in Ostermundigen (klare Dominanz, aber zu wenig effektiv) in die Meisterschaft gestartet sind, haben wir uns sofort gefangen und in den darauf folgenden Spielen wichtige Punkte gewonnen. Im Gegensatz zur letzten Saison haben wir vor allem in Sachen Durchsetzungsvermögen und Zweikampfstärke klar zugelegt. Dies sind sicher Hauptgründe für manchen Sieg.

Bist du zufrieden oder was muss geändert werden? Wo siehst du noch Steigerungspotential?
„Man spielt wie man trainiert“ – nach diesem Prinzip gehen wir. Das hat sich auch in dieser Vorrunde bestätigt: Wir hatten viele sehr gute Trainings, jedoch auch einige, bei welcher die Konzentration und der Einsatz nicht optimal waren, was sich dann wiederum auf unsere Leistung am Wochenende abgezeichnet hat. Daran wollen wir noch vermehrt arbeiten. Im spielerischen Bereich sind wir flexibler und mutiger geworden. Für mich ist es wichtig, dass die Frauen auch einmal ein Risiko eingehen ohne Angst auf einen Ballverlust zu haben. Fussball soll vor allem Spass machen, das funktioniert nicht mit Angst. An diesem Punkt setzen wir immer wieder mal an.

Wie war und ist die Stimmung im Team?
Wir starteten zuversichtlich, mutig, gespannt und mit viel Spass in die neue Saison. Diese Punkte wurden bestärkt durch die positiven Resultate. Entsprechend gut und gelöst war/ist die Stimmung. Wie in jedem (Zwischen)Bericht wünsche ich mir vor allem bei diesem Punkt Beständigkeit. Dass alle Spielerinnen mit Spass und Herzblut dabei sein können, schätzen was sie haben und sich dafür einsetzen.

Was erwartest du für die kommende Rückrunde rsp. Frühlingsrunde? Zielsetzung?
Zuerst werden wir eine intensive, abwechslungsreiche und freudige Vorbereitung haben. Diese wird wiederum mit einem Trainingslager in Verbania abgerundet. Anschliessend werden wir physisch und gedanklich bereit sein. Folglich erwarte ich eine ähnlich souveräne Leistung wie in der Vorrunde. Dies jedoch nur wenn wir weiterhin alle an einem Strick ziehen, jede ihr Bestes für das Team gibt und bereit ist auch einmal über die Grenzen zu gehen. Folgen wir unserem Motto „das Team ist der Star“, werden wir auch in der Rückrunde viel Freude zusammen haben.
 

DANKE: Wir –das ganze Team – bedankt sich bei allen, welche uns immer unterstützen und an uns glauben. All denen die, in welcher Funktion auch immer, solche Rahmenbedingungen überhaupt möglich machen, den Familien der Spielerinnen, dem Verein, dem Vorstand, meinem Assistenten Adi…

…und meinen Spielerinnen:
MERCI an all meine Spielerinnen: Selina, Ändlä, Ändi, Lilä, Alana, Tanja, Simä, Dana, Jenä, Anja, Deliah, Tina, Fadrina, Bohny, Jeanne, Mascha, Stephä, Marina, Stefä!
MERCI für Euren Einsatz, Eure Leidenschaft, Euer Herzblut gegenüber dem Sport, dem Verein und vor allem dem Team! „Erholet Öich guet, gniesset dr Winter u die frii Zyt. I fröiä mi scho iz umi uf viil intensivi Trainings, packendi Mätschä, konstruktivi Gspräch u lustigi Wortgfächt! Miner Frouä – Ihr sit die Beschtä!“
MERCI MERCI MERCI

Silvia Stoller, Trainerin Frauen 2. Liga