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Frauen 2. Liga - Bericht Rückrunde 16-17

Team: Frauen 2. Liga
Datum: 26.06.2017

Obwohl wir im Schweizercup in der 1. Runde ausschieden und im Startspiel der Meisterschaft – völlig unnötig – verloren, fanden wir sofort wieder in die Spur. In der Folge konnten wir – mit Meisterschaft und Bernercup - 7 Siege in Serie feiern und überwinterten auf dem tollen 3. Rang. Die Rückrunde gestaltet sich etwas „harziger“. Zwar liefen wir nie in Gefahr in der Tabelle runter „zu rutschen“, jedoch konnten wir nicht mehr so souverän und überzeugend auftreten. Dies lag einerseits an den – für uns – relativ hohen Absenzen und andererseits sicherlich auch, weil „neben dem Platz“ noch einiges lief (Rücktritte, Trainerroache, etc.). Trotzdem konnten wir auch im Frühling tolle Spiele zeigen und schlussendlich die Saison auf dem guten 5. Rang abschliessen.

Welche gesteckten Ziele sind erreicht worden, welche nicht?
In der Meisterschaft war das Ziel klar: Ligaerhalt so früh wie möglich sichern und im Mittelfeld abschliessen. Dieses Ziel haben wir erreicht. Auf der anderen Seite wollten wir unbedingt wieder in den Bernercup-Final. Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Lerchenfeld, haben wir dieses Ziel leider verfehlt. Ich bin aber der Überzeugung, dass wir zwar das Spiel verloren haben, jedoch als Sportlerin dazu gelernt haben.

Was war speziell bei deiner Arbeit mit dem Team?
Dieser Frühling war sicherlich speziell, da das Team und ich wussten, dass es meine letzte Rückrunde sein wird. Es gab die Eine oder Andere Situation in der „man“ spürte, dass diese „Wolke“ über dem Team schwebt. Schön war da zu sehen, dass sich das Teamgefüge etwas veränderte und – meiner Meinung nach – noch enger zusammenrückte. Dies war besonders in der bitteren Halbfinal-Niederlage erkennbar. Für mich als Coach wunderbar zu sehen und spüren, wie die Spielerinnen sich gegenseitig unterstützten und den Blick bald wieder aufrichteten.

Bleibt dein Team zusammen oder gibt es grosse Wechsel?
Dem Team steht ein kleiner Umbruch bevor. Mit Andrea Grossen und Andrea Wälchli verlassen zwei langjährige Spielerinnen und Stützen das Team. Zusätzlich hat auch Anja Baur, als technisch wichtige Spielerin, sich entschieden eine fussballerische Pause einzulegen. Wir bedanken uns bei allen dreien für Ihren unermüdlichen Einsatz, Ihr Herzblut und Ihre Leidenschaft für den Sport, den Verein und das Team – Euer Team!
Da die Abgänge frühzeitig kommuniziert wurden, konnte entsprechend reagiert werden: Wir dürfen ab Sommer drei bekannte und bewährte Gesichter in unseren Reihen begrüssen: Mit Christine Anderegg, Marie Bohse und Linda Schneider stossen drei erfahrene 4. Spielerinnen ins 2. Liga-Team. Herzlichen Willkommen!

Bleibst du deiner Mannschaft erhalten?
Wie bereits mitgeteilt, werde ich das Team im Sommer verlassen. Ich werde mit meiner Partnerin Andrea Wälchli ein Jahr in Kanada verbringen. Wir beide verlassen das Team mit Weh- und Demut. Es ist ein schwerer aber auch logischer Schritt und wir freuen uns auf unser Abenteuer!
Mit Adrian Weissmüller darf ich das Team an meinen bisherigen Assistenten übergeben. Adi hat mich die letzten 1 ½ Jahre super unterstützt, wir konnten voneinander lernen und profitieren. Zudem hat das Team viele langjährige, gereifte und erfahrene Spielerinnen, welche auf und auch neben dem Platz viel leisten und das Team stützen. Ich bin überzeugt, meine Frauen in sichere Hände zu geben.
 
DANKE
Ich bedanke mich bei unseren treuen Fans. Insbesondere bei den Familien der Spielerinnen: Familie von Niederhäusern, Lori und Claudia Grossen, Stefanie und Susanna Wälchli, Cécile und Ruedi Ramseier, Familie Zurbrügg, Eva und Hansueli Josi, Alfonso Bausilio, Maria und Toni Stoller, Familie Zurbrügg, Barbara und Hermann Baur, Heidi und Paul Schmid, Annerös Inniger, Simon Giacometti, Christine und Romy Bohny, Familie Hurni, Aschi Baumann, Karin Baumann, Andrea und Beat Schranz, Ernst und Mirjam Trachsel und die „zwü Chlinä“.
Mein Dank geht auch an die Frauen der 4. Liga. Die Zusammenarbeit ist gewachsen und der gegenseitige Respekt so wie er sein soll. Wir konnten uns immer auf Eure Unterstützung verlassen und waren stets bei Euch willkommen – so soll es sein! In diesem Zusammenhang auch ein Merci auch den Trainer – Urs Kallen: Die Kommunikation, die Bereitschaft zu Helfen und das Verständnis war immer da – merci!

Ich danke dem Verein, sämtlichen Teams und dem Vorstand für die respektvolle Zusammenarbeit und den angenehmen Umgang mit- und untereinander. Der Frauenfussball wird in Frutigen toll akzeptiert – das soll so bleiben und vorgelebt werden. Ein Verein!
Ein spezieller Dank an Peter und Tina Rösti mit dem Hüsi-Team: Wir waren immer bei Euch willkommen und manch „Milchkäfeli“ ging – auch beim grössten Stress – noch herzlich und mit einem Lächeln über die Theke – merci für alles!

Wichtig ist mir der Dank an Aschi Baumann: Aschi, ich werde Dir nie vergessen, dass Du mich zurück zum FC Frutigen „geholt“ hast! Du hast tolle Vorarbeit geleistet und die Frauen immer – auch jetzt noch – super begleitet!

Ein Merci an meinen Assistenten Adrian Weissmüller: Adi, vielen Dank für Deine Hilfe und Dein Engagement! Du hattest stets ein offenes Ohr für meine – zum Teil elendigen – Fussballgeschichten und Taktikgeschwätze.  Ich bin überzeugt, Du wirst die Aufgabe als Headcoach meistern!

Zum Schluss, der Dank an die wichtigsten Akteure – meine Frauen:
Selä, Ändlä, Ändi, Lilä, Alana, Tanja, Simä, Dana, Jenä, Anja, Deliah, Tina, Fa, Bohny, Mascha, Jeanne, Stephä, Marina, Stefä – „MERCI für die vier genialä Saisons! I ha unglublich viil mit Öich dörfä erläbä, ä huufä chönä lachä, mitfierbärä u mi mit Öich zämä toll chönä entwicklä. I wiss nid wär meh vo wäm glehrt het – Ihr vo mir oder äbä doch i vo Öich?!  Vergässät niä für das zkämpfä u idstah wo Öich wichtig isch! I bi stolz uf Öich u unendlich dankbar ä Tiil vo Öich dörfä dsi! Häbet sorg, gugget zunenand u viil Erfolg! Das Team ist der Star – Ihr sit der Star!“

Ein Dank auch an alle Leser, welche meine elendlangen Texte immer bis zum Schluss « durchgehalten » haben.

Silvia Stoller, Trainerin Frauen 2. Liga