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Rückblick Junioren Ec und Ed

Team: Junioren E c
Datum: 16.07.2017

Auch im Frühling haben wir mit diesen beiden Teams gemeinsam durchmischt trainiert. Dies ist eher eine „revolutionäre“ Variante da in den Clubs im Berner Oberland üblicherweise die Mannschaften auf dieser Stufe getrennt agieren. Wir möchten euch hier kurz erläutern, warum wir dies getan haben und welche drei Vorteile die gemischte Methode vor allem für die jüngeren und unerfahreneren Spieler hat.

-    Ab 14 Kindern in der Gruppe können im Training die realen Matchsituationen gespielt werden, das heisst bei den E Junioren ein 7:7. Damit erreicht man von Anfang an eine gute Spielorganisation was dann schon beinahe automatisch zu einer besseren Spielkultur führt.

-    Sind mehr als 14 Kinder im Training, können neben dem Hauptspiel einzelne Übungen in kleinerer Gruppe gemacht werden, seien dies Passübungen, 1:1, 2:2, Laufschule. Dies ist zudem auch noch Trainer-Ressourcen schonend und bietet eine bessere individuelle Betreuung (1 Trainer betreut das grosse Spiel, 1 Trainer die Zusatzübungen).

-    Die Trainer können sich gegenseitig coachen und bei Abwesenheiten unkompliziert vertreten. Die Spielphilosophie wird gemeinsam getragen. Die Spieler können ohne lange Erklärungen in beiden Teams eingesetzt werden und spielen nach dem gleichen System und den gleichen Anweisungen.

Als Hauptargument gegen ein gemeinsames Training wird oft der bessere Team-Spirit in einer kleineren Gruppe ins Feld geführt. Das kann eventuell bei einem sehr guten Trainer durchaus der Fall sein (und wir sind ja alle sehr gute Trainer ). Aber es wird gerne vergessen, dass die Teams mit jeder Juniorenstufe grösser werden und spätestens ab den Junioren C die Teams aus 16 und mehr Spielern bestehen. Es ist daher durchaus förderlich, dass man die kommenden Teamkameraden früh kennen lernt und weiss dass es sie gibt ! Und nebenbei bemerkt: Wenn man unsere Teams an den Spielen, beispielswese bei den Ec Junioren gegen Steffisburg, beim Match des Ed in Konolfingen oder auch in gemischter Form am Abschlussabend gegen die Mütter spielen sah, so kann man auch dieses Argument getrost ad acta legen.

Die beiden Teams haben gesamthaft im Frühling 16 Spiele absolviert, die Bilanz ist ausgeglichen: 8 Siege, 1 Unentschieden und 7 Niederlagen. Was aber für uns viel mehr zählt und was für uns die zentralen Trainingsschwerpunkte waren und weiterhin sind:
-    Beide Teams spielen gut organisiert, die taktischen Fortschritte sind augenscheinlich.
-    Wir erzielen viele Tore, auch wenn der Gegner stärker ist
-    Der Spielaufbau und die Raumaufteilung haben sich erheblich verbessert
-    Unsere Torspieler sind keine „Linienkleber“ sondern spielen aktiv mit (dabei auch noch besonders: Wir haben mit acht Torspielern rotiert, dies ist schon fast rekordverdächtig!)
-    „Schuttä isch ifach megag……uet !

Für uns Trainer hat es mit euch sehr viel Spass gemacht und es war oft megag...uet! Danke den Kindern, danke den Eltern (an dieser Stelle noch ein riesiges Kompliment an die Mütter für ihren tollen Einsatz beim Abschlussabend-Spie!) und danke an alle Heinzelfrauchchen und -männchen bei uns im FC: Teeköchinnen (Hüsi-Team), Platzwarten (Iwan & Team), Linienzeichner (Joachim) und Materialwart (Schnitz), Planungsbüro (Simon und Monika) und allen die wir unabsichtlich in unserer Aufzählung vergessen haben.

Wir sehen uns im Herbst schon bald wieder!

Urs, Guido, Siggi