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2. Liga Frauen - Frauenteam TBO 1:4 (1:3)

Team: Frauen 2. Liga
Datum: 03.06.2018

Bereits vor dem Spiel sickerte die Meldung durch, dass die Frauen des FC Thun Berner-Oberland bereits abgestiegen seien, sofern die beiden erstklassierten Teams in der Meister-schaftsgruppe auf einen Aufstieg in die erste Liga verzichten. Dieser Verzicht des FC Fruti-gens und der Femina Kickers Worb wurde bereits während der Woche kommuniziert. Also blieb nur noch die Frage zu klären, ob die Femina Kickers Worb oder der FC Frutigen die Meisterschaftskrone für sich beanspruchen kann. Auch diese Frage wurde bereits vor dem Spiel beantwortet. Die Femina Kickers Worb verloren am Sonntagmorgen ihr Spiel und blie-ben so einen Punkt hinter Frutigen. Das Spiel gegen den FC Thun war somit nicht mehr ent-scheidend. Frutigen war Meister, Thun stand als Absteiger fest.

Grosse Zuschauerkulisse – verstärktes Thuner Team
Rund 150 Zuschauer verfolgten das mit Spannung angesagte Spiel zwischen den beiden Kontrahenten. Das Thuner Frauenteam war bespickt mit ehemaligen NLA- und noch aktiven NLB-Spielerinnen und konnte so aus dem Vollen schöpfen. Sie wollten dem Erstplatzierten nochmals zeigen, was für ein Potential eigentlich in ihren Reihen gewesen wäre. Da auch ihr NLB-Team lange um den Ligaerhalt bangte, konnte das 2. Liga-Team nicht immer auf die Hilfe des Fanionteams zählen.

Abwehrfehler brutal ausgenutzt
Beide Teams wollten den zahlreichen Fans guten Fussball zeigen. Durch einen krassen Ab-wehrfehler musste Frutigen bereits nach fünf Minuten einem Rückstand hinterher rennen. Die Thuner Frauen liessen mit ihren teils hochkarätigen Spielerinnen keinen Zweifel aufkommen, wer das Heft in den Fingern hielt. So kamen sie in der ersten Viertelstunde zu einem Lattentreffer und einer weiteren guten Chance. Nach einem weiten Abschlag entlief Dana Stoller der gesamten Thuner Abwehr und erzielte mit einem sehenswerten Schlenzer den Ausgleichstreffer. Die Frutigerinnen zeigten weiter grosse Abwehrschwächen. Gleich zweimal nutzten ihre Gegnerinnen diese kaltblütig aus und erhöhten auf 1:3. Frutigen verpasste in der Folge gleich zweimal erstklassige Möglichkeiten, die mit Glanzparaden der ehemaligen NLA-Torhüterin zunichte gemacht wurden. Das bisher Gezeigte liess auf eine weitere interessante Fortführung des Spiels hoffen.

Thunerinnen liefen zu Hochform auf
Die Thunerinnen zeigten auch nach der Pause keine Schwächen. Während die Kräfte bei Frutigen immer mehr schwanden, lief Thun zu Hochform auf. Das Heimteam wurde immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt, konnte keine Akzente mehr setzen. Das entscheidende 1:4 entstand erneut aus einem Missverständnis in Frutigens Verteidigung. Die Thuner Stür-merin konnte einen Meter vor der Linie ins Tor befördern. Thun nahm nun etwas Tempo aus dem Spiel und kontrollierte souverän. Zwar konnte sich Frutigens Offensive noch einige Male auszeichnen, zu einem Tor reichte es jedoch nicht mehr. Nach dem Schlusspfiff waren sich alle einig, dass das Frauenteam Thun tollen Fussball geboten und zurecht gewonnen hat. Das Feiern musste es aber den Frutigerinnen überlassen, die sich den Meistertitel mit einem gut funktionierenden Team erkämpft haben. 

Matchtelegramm Meisterschaft 2. Liga Frauen
FC Frutigen  – Frauenteam Thun Berner-Oberland 1:4 (1:3)
Zuschauer: 150 Tore: 6. Jasmin Gretzmann 0 :1; 23. Dana Stoller 1:1; 25. Sara Motta 1:2; 32. Andrina Hadorn 1:3; 51. Lydia Dubach 1:4.