Sieg in der Nachspielzeit gegen den FC Thun mit 1:2
(Oder: Wenn es läuft, dann läuft es! – Gäll Andi)
Am Freitagabend durften wir im altehrwürdigen Lachen-Stadion auflaufen und uns mit dem FC Thun messen.
Das weite Spielfeld bot beiden Teams mehr Raum und Zeit. Der Ball lief oft sauber durch die Reihen, doch immer wieder schlichen sich auch ungewohnte Stockfehler ein. Rein optisch hatten wir etwas mehr Spielanteile in der gegnerischen Hälfte, aber die Thuner blieben mit langen Bällen auf ihre schnelle Sturmspitze stets brandgefährlich.
In der 19. Minute wurden unsere Offensivbemühungen endlich belohnt: Mischa Hodel spielte einen perfekten Steckpass auf Robin Häfeli, der im Strafraum mit einer geschickten Körpertäuschung seinen Gegenspieler abschüttelte und den Ball wuchtig zum 0:1 in die Maschen drosch.
Wenige Minuten später brannte es lichterloh vor unserem Tor. Erst rettete die Latte, dann blieb der Elfmeterpfiff nach einem riskanten Eingreifen unseres Keepers aus. Hier hatten wir definitiv das Glück auf unserer Seite.
Leider brachte eine Unachtsamkeit noch vor der Pause den Ausgleich für den FC Thun.
Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab: Beide Mannschaften suchten den gepflegten Spielaufbau, doch die Abwehrreihen standen kompakt und liessen kaum klare Chancen zu.
Dann kam die Nachspielzeit (92. Minute). Noch einmal bekamen wir einen Freistoss an der Strafraumecke zugesprochen. Andi Thierstein trat an, zirkelte den Ball butterweich an den zweiten Pfosten. Dort stiegen Bleon und Robin hoch, beinahe behinderten sie sich gegenseitig, doch über Umwege (Fuss – Oberschenkel – Kopf – Hand) fand das Leder den Weg ins Netz!
Mit diesem Last-Minute-Treffer entrissen wir dem FC Thun die drei Punkte im Lachen-Stadion und meldeten uns nach der Niederlage gegen Wattenwil zurück.