5. Liga meets Lloret de Mar – oder: Wie man ein Trainingslager wirklich erlebt.

Die 5. Liga des FC Frutigen hat ihr Trainingslager vom 18. bis 22. März 2026 in Lloret de Mar in vollen Zügen genossen.

Schon die Vorbereitung lief… sagen wir mal… „abwechslungsreich“. Bleon musste kurzfristig passen (OP statt Party – unglückliches Timing), und Matthias wurde mit seinem legendären Spassmobil bereits auf der Raststätte Münsingen von der Polizei herzlich begrüsst. Trotz dichtem Nebel schaffte er es, mit eingeschalteter Nebellampe aufzufallen – Talent muss man haben.

Am Flughafen ging’s weiter mit der nächsten Disziplin: Gepäck-Tetris auf Gewaltbasis. Da nur Mini-Taschen erlaubt waren, wurden Sporttaschen mit chirurgischer Präzision (und Fusskraft) in die Kontrollbox geprügelt. Passt? Passt.

Nach einem kurzen Flug nach Barcelona und einem Bustransfer, erreichte die Mannschaft hochmotiviert ihr Hotel. Und siehe da: Luxus pur! Zimmer so gross wie Turnhallen, Buffet wie bei einer Hochzeit und Trainingsbedingungen vom Feinsten. Kurz gesagt: komplett ungewohnt für 5. Liga-Verhältnisse.

Natürlich wurde auch trainiert – tatsächlich! Ganze drei Einheiten lang wurde an Technik gefeilt, Pässe verschönert und Kondition ignoriert… äh verbessert.

Das Nachtleben kam ebenfalls nicht zu kurz – trotz straffem Trainingsprogramm wurde Lloret regelmässig unsicher gemacht. Man munkelt, die Bars hätten den besten März erlebt.

Unvergessliche Highlights des Lagers:

  • Training ohne Wasser – weil Hydration überbewertet wird
  • Die legendäre „Venus vo Bümpliz“ in der Karaokebar (Grammy-würdig, vermutlich)
  • Busfahrten mit Magen-Achterbahn Deluxe
  • Security auf den Hotelfluren – offenbar hatte man uns im Blick, wir waren aber unschuldig
  • Ein überraschend langweiliges Spiel des FC Barcelona (ja, das gibt’s)
  • Kultureller Touch bei der Sagrada Familia (für ca. 12 Minuten Konzentration)
  • Shoko Club am Strand – Bleons beste Empfehlung, obwohl er gar nicht da war
  • Diverse Kleidungsstücke, die heute vermutlich ein neues Leben in Lloret führen

Nach fünf intensiven Tagen kehrte die Mannschaft erstaunlicherweise vollständig und halbwegs heil in die Schweiz zurück.

Was bleibt? Muskelkater, Geschichten für die nächsten 10 Jahre, ein gestärkter Teamgeist – und die leise Hoffnung, dass nächstes Jahr wieder jemand seine Nebellampe falsch einstellt.

Die Rückrunde kann kommen.