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Hauptversammlung des FC Frutigen

    Hauptversammlung des FC Frutigen

    Das Vereinsjahr 2022/23 bot einige Herausforderungen und Highlights für den Fussballklub. Neben dem Neubau des Klubhauses, wurde das 75-jährige Bestehen des Klubs gefeiert. An der Hauptversammlung wurde über die Mitgliederbeiträge und die Anpassung der Statuten abgestimmt, zudem konnten einige Vorstands und Funktionärsposten neu besetzt werden.

    Pünktlich eröffnete Präsident Thomas Rösch die Hauptversammlung und begrüsste die 114 Anwesenden. Der Verein zählt aktuell 510 Mitglieder. Der Rückblick auf das Vereinsjahr war gespickt mit einigen Highlights. Der Neubau des Klubhauses, von der Planung bis zur Eröffnung, erforderte unzählige Stunden freiwilliger Frondienststunden vieler Mitglieder. Nur dank diesen, konnte das neue Klublokal pünktlich auf den Start der Rückrunde eröffnet werden. Von der sportlichen Seite her, war sicher der zweite Rang in der schweizerischen Fairplay Wertung, welcher dem Verein zur Teilnahme in der ersten Hauptrunde des schweizerischen Cups einbrachte, das knappe Verpassen des Aufstiegs in die 2. Liga der ersten Mannschaft sowie der 1. Rang der B-Junioren in der Herbstrunde der Youth League erwähnenswert.

    Das 75-Jahre Jubiläum, mit seinen verschiedenen Turnieren und weiteren Feierlichkeiten, zog zahlreiche Teilnehmende und Besucher/innen auf das Festgelände auf dem Widi an. Das strahlende Sommerwetter rundet diesen wöchigen Anlass würdig ab.

    Der Präsident bedankte sich bei allen Sponsoren, Helfenden und Funktionären/innen für deren grosses Engagement, ohne das ein Verein all diese Aktivitäten unmöglich stemmen könnte.

    Verein nicht mehr schuldenfrei

    Die von Dominik von Gunten präsentierte Jahresrechnung wies in der Bilanz, vor allem dank des Jubiläumsanlasses, mit einem kleinen Gewinn ab. Aufgrund der Investitionen für das neue Klubhaus sei der Verein jedoch nicht mehr schuldenfrei, man ist jedoch zuversichtlich, dass man die Schulden längerfristig wieder abbauen kann, da viele Darlehen zu sehr tiefen oder sogar zinsfrei zur Verfügung gestellt wurden.

    Der Vorstand schlug eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge vor, diese seien nun seit etwa 20 Jahren gleichgeblieben und im Vergleich mit anderen Vereinen in der Region mit Abstand die niedrigsten. Dieses Traktandum wurde einstimmig angenommen.

    Auch die Anpassung der veralteten Statuten wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Die wichtigsten Änderungen sind die Mindestbesetzung des Vorstands, bestehend aus mindestens drei Mitgliedern anstelle neun, sowie der neuen Stimmberechtigung der Donatoren an der Hauptversammlung.

    Neu mit Sportchef

    Die zurückgetretenen Vorstandsmitglieder, Liliane Zurbrügg und Bruno Zurbrügg, konnten durch René Wieland und Jason Maurer ersetzt werden. Stefan Hofer besetzt das neu geschaffene Amt des Sportchefs und soll vor allem die Trainer und den Spiko bei der Organisation und Kommunikation entlasten. Zudem konnte auch das vakante Amt des Pressechefs durch Peter Schmid neu besetzt werden.

    Der ehemalige Spitzenschiedsrichter Stefan Klossner wurde zum Freimitglied ernannt. Die Spikosekretärin Monika Grütter und der schon in verschiedensten Funktionen tätige Bruno Zurbrügg erhielten, für ihre mehr als zwanzigjährige Mithilfe im Verein, die Ehrenmitgliedschaft.

    Die Donatorenvereinigung, unter den neuen Präsidenten Jürg von Gunten, vergab die alljährlichen «Prix Donateurs» an die Baukommission und das Wirtepaar des Klubhauses Naomi und Stefan Rüegg-Hara. Nach gut zwei Stunden wurde die Hauptversammlung geschlossen und die Anwesenden konnten den Abend bei Speis und Trank ausklingen lassen.

    Foto v.l. Jason Maurer neuer Marketingchef, Ehrenmitglieder Bruno Zurbrügg, Monika Grütter, Liliane Zurbrügg mit ihrem Nachfolger als Sekretär René Wieland.
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